• Wir sagen JA zum Landratskompromiss

Wir sagen JA zum Landratskompromiss

01.02.2019

Stimmen aus den Info-Veranstaltungen – Gemeinden, die mit Steuergeldern ihre Kampagne gegen die Hauseigentümer bezahlen – inhaltliche Fehlinformationen der Gegner der Vorlage über Planungsmehrwerte – das mehr und mehr eigentumsfeindliche Klima, welches im Baselbiet geschürt wird: Diskussionsstoff gab es an den Events des Überparteilichen Komitees «Für den fairen Kompromiss bei der Mehrwertabgabe» und den HEV-Sektionen genug.

Ich finde, die Landratsvorlage zur Mehrwert­ abgabe ist fair. Und das neue Gesetz schafft auch Sicherheit, denn nur mit einem Ja wird verhin­ dert, dass es im Kanton Baselland zu einem Planungsstopp kommt.

Peter Schär, Liestal

Ich unterstüt­ ze den fairen Kompromiss des Baselbieter Land­rats, weil es nicht sein kann, dass zulasten der Bür­gerinnen und Bürger zusätzliche Mehrwertabgaben von den Gemein­den eingezogen werden, die keinen Nutzen erbringen.

Silvio Ferreri, Pratteln

Als Haus­eigentümer im Baselbiet unter­stütze ich den fairen Landrats­kompromiss zur Mehrwertabgabe natürlich. Für die Gemeinden, die jetzt in die Opposition gegangen sind, bringe ich keinerlei Verständnis auf, dies vor allem auch, weil die Gemein­den für ihre Kampagne Steuergelder einsetzen.

Paul Hug, Ziefen

Meine Unterstützung hat diese Vorlage des Baselbieter Landrats ganz klar. Denn sie stellt einen wich­tigen Beitrag für unsere Wirt­schaft, für unse­re Immobilien­besitzerinnen und ­-besitzer, vor allem aber auch für unsere Ge­meinden dar. Diese profitieren vom fairen Kompromiss, der geschlossen wurde.

Hand Rudolf Schafroth, Liestal

Ich bin gar nicht einverstan­ den, dass die Ge­meinden, die ge­gen die Vorlage des Landrats sind, einen Fran­ken pro Einwohnerin und Einwohner für ihre Kampagne einsetzen. Das finde ich nicht richtig.

Vreni Gröflin, Frenkendorf

Der heutige Vortrag des HEV BL war unglaub­lich informativ. Dass die Gemein­den jetzt Steuer­gelder für ihre Kampagne gegen die Vorlage des Landrats einsetzen, finde ich echt den Hammer. Das finde ich ganz schlecht .

Elisabeth Bär, Liestal

Dass die Ge­meinden für ihre Gegenkampagne Steuergeld ein­setzen, ist mei­nes Erachtens nicht in Ordnung, sondern eigentlich eher eine Sauerei.

Erika Wolf, Rothenfluh

Wir Haus­eigentümerinnen und ­-eigentümer werden schon heute stark be­lastet. Es verträgt nicht noch mehr.

Andrea Kaufmann, Landrätin Waldenburg

Es geht doch nicht, dass man mit Steuer­geldern das eine Komitee unter­stützt, das ande­re aber nicht.

Marcel Brühwiler, Maisprach

Ich unterstüt­ze die Vorlage des Landrats, weil die Gemein­den neu eine ge­setzliche Grund­lage bekommen werden, um über die Quartierpläne von Investoren Infrastrukturbeiträge zu erhalten.

Bernhard Binkert, Laufen

Die Kampag­ne der Gemein­den regt mich richtig auf. Sie ist hauseigentümer­feindlich. Wären die Gemeinden hauseigentümerfreundlich, würden sie die Vorlage mit JA unterstützen.

Christine Frey, Landrätin, Münchenstein

Für mich ist es die ureigenste Auf­gabe des Hauseigentümerverbands, gegen das Ansin­nen der Gegner der Vorlage zu Felde zu ziehen. Wir müssen Flagge zeigen, wir müssen uns wehren. Und ich hoffe, dass alle Hauseigentümer und ­-eigentümerinnen begreifen, worum es geht und Ja stimmen gehen. Sagen Sie JA zu diesem Gesetz, welches der Landrat ja auch mit einem sehr deut­lichen Mehr verabschiedet hat.

Hans-Jürgen Ringgenberg, Landrat, Therwil

Ich finde es nicht in Ordnung, dass wir Hauseigentü­mer immer für alles bezahlen sollen. Darum stimme ich sicher Ja zum Landrats­kompromiss.

Liliane Gitz, Therwil

Ich stimme Ja, weil die Vorlage eine neue Abga­be für Hauseigen­tümer abwendet. Übrigens bin ich dagegen, dass die Gemeinden ihre Kampagne mit Steuergeld bezahlen.

Roland Hohl, Pfeffingen

Als Haus­eigentümer im Baselbiet muss man zustimmen, weil weitere Ab­gaben zu jenen, die im Landratskompromiss definiert sind, nicht ge­rechtfertigt sind.

Theo Zeier, Aesch

In Oberdorf befindet sich ein Pro­jekt kurz vor dem Abschluss. Im Rah­men eines Quar­tierplans haben wir uns mit dem Investor darauf geeinigt, dass er Infrastrukturbei­ träge bezahlen wird. Wir haben das so an der Gemeindeversammlung erläutert und für die Versammlung hat das gestimmt. Die Vorlage bringt nun die gesetzliche Legitimation für solche Verhandlungen mit Investoren. Dazu sage ich Ja.

Thekla Beutler, Gemeinderätin, Oberdorf