• So sind Fake-Inserate erkennbar

So sind Fake-Inserate erkennbar

16.03.2020

Es gibt viele Tipps, wie Immobilieninserate von Betrügern zu erkennen sind und wie auf solche zu reagieren ist.

Die meisten Immobilienportale im deutschsprachen Raum und in der Schweiz haben entsprechende Hinweise auf ihren Websites.

Zu günstiger Preis
Ein Hinweis auf gefälschte Immobilienanzeigen sind ungewöhnlich niedrige Kauf- und Mietpreise.

Alarmsignal Vorkasse
Egal, ob für das Zuschicken des Wohnungsschlüssels oder für eine Besichtigung: Sobald Sie aufgefordert werden, Geld im Voraus zu bezahlen, sollten Sie skeptisch werden.

Widersprüche Bilder und Text
Lesen Sie Immobilieninserate stets mit einer gesunden Portion Skepsis, und überprüfen Sie die Anzeigen auf mögliche Widersprüche zwischen Bild und Text.

Bilder wie aus dem Prospekt
Viele Immobilienbetrüger versuchen Sie mit ansprechenden Immobilienbildern wie aus dem Prospekt zu beeindrucken. Bei den Fotos handelt es sich jedoch oft um kopierte Bilder aus dem Internet. Diese Masche können Sie leicht entlarven: Laden Sie hierzu das Bild in der umgekehrten Bildersuche von Google hoch. Nach Betätigung der Suche sehen Sie, ob und wo das Bild im Internet sonst noch verwendet wird.

Schlechtes Deutsch
Ein Indiz für Betrugsobjekte können Sätze in schlechtem Deutsch oder eine Anhäufung von Grammatik- und Rechtschreibfehlern sein.

Kopierte Anzeigentexte
Häufig kopieren sich Immobilienbetrüger ihre Anzeigentexte aus realen, bestehenden Immobilienanzeigen zusammen. Geben Sie zur Überprüfung Teile des Textes oder die Überschrift in eine Suchmaschine ein: Erscheint eine sehr ähnliche Anzeige – jedoch mit anderen Kontaktdaten – auf weiteren Portalen, ist Vorsicht geboten.

Auffällige Mails
Öffnen Sie keine Dateianhänge in E-Mails, die auf .exe enden. Weder von vermeintlichen Wohnungs- oder Hausanbietern noch vom Immobilienportal selbst. Sie können von Immobilienbetrügern stammen und Schadsoftware oder Trojaner enthalten. Achten Sie zudem auf die E-Mail-Adresse des Absenders: Immobilienbetrüger nutzen zur Korrespondenz häufig E-Mail-Adressen mit auffälligen Domains.

(Quelle: verbraucherzentrale.de)