• «Neues» Energiepaket in Kraft getreten

«Neues» Energiepaket in Kraft getreten

15.05.2020

Seit 1. Mai 2020 – Mit dem «neuen» Baselbieter Energiepaket werden von 2020 bis 2025 noch ambitioniertere CO2-Einsparungsziele im Gebäudebereich anvisiert. Neu stehen jährlich rund 18 Millionen Franken zur Verfügung.

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat die neue Förderverordnung zum Baselbieter Energiepaket per 1. Mai 2020 in Kraft gesetzt. Mit dem «neuen» Baselbieter Energiepaket werden für die Jahre 2020 bis 2025 – insbesondere durch die Erhöhung der Förderbeiträge sowie durch einen neuen Schwerpunkt im Bereich Ersatz fossiler Heizungen – noch ambitioniertere CO2-Einsparungsziele im Gebäudebereich anvisiert.

Beitragssätze deutlich erhöht
Neu stehen im Baselbiet für energetische Gebäudesanierungen und erneuerbare Energien im Gebäudebereich inklusive Bundesbeiträge jährlich rund 18 Millionen Franken zur Verfügung. Das ist wesentlich mehr als in den Vorjahren. Eine wesentliche Neuerung sind die für praktisch sämtliche Massnahmen deutlich erhöhten Beitragssätze. Bislang wurden durch das Energiepaket durchschnittlich rund 10 bis 15 Prozent der entsprechenden Investitionskosten gedeckt. Neu sind es erheblich mehr. Mit dieser Erhöhung der Sätze werden die Anreize für energetische Sanierungen und erneuerbare Energien im Gebäudebereich weiter verstärkt.

Ersatz fossiler Heizungen
Mit stark erhöhten Beitragssätzen wird insbesondere der Ersatz von fossilen Heizungen durch erneuerbare Heizsysteme unterstützt. Neu wurde zudem auch die Förderung von Luft/Wasser-Wärmepumpen beim Ersatz einer fossilen Heizung in das Programm aufgenommen. Bislang wurden Luft/Wasser-Wärmepumpen nur unterstützt, wenn sie Elektroheizungen ersetzt hatten. Neben der finanziellen Unterstützung von umweltfreundlichen Heizungen werden über das Energiepaket auch die sogenannten «Impuls­beratungen erneuerbar heizen» finanziert. Mit dieser Gratisberatung soll der Umstieg auf ein erneuerbares System erleichtert werden.

Globalbeitrag vom Bund
Mit dem neuen Programm werden nur noch Projekte unterstützt, die gleichzeitig einen Globalbeitrag vom Bund erhalten. Dadurch erhält das Baselbiet vom Bund nebst einem Sockelbeitrag zusätzlich für jeden Kantonsfranken an Fördergeldern einen Ergänzungsbeitrag von zwei Franken. Durch die Konzentration auf globalbeitragsberechtigte Fördermassnahmen entfallen künftig Beiträge an Gebäudehüllensanierungen von Fenstern, Kellerdecken und Estrichböden.

Simon Dalhäuser

 

HEV-Energieberatung hilft 

Haben Sie Fragen zum Energiepaket? Die HEV-Energieberatung berät zu den Chancen und Anforderungen des Förderprogramms. Die HEV-Energieberatung steht unter der

Hotline 061 927 64 67

sowie auch unter der E-Mail-Adresse energieberatung@ hev-bl.ch kostenlos und unverbindlich zur Verfügung.