• HEV setzt auf Social Media

HEV setzt auf Social Media

31.01.2020

Nein zur Mieterverbandsinitiative – Der HEV Baselland führt in seinem Engagement gegen die Mieterverbandsinitiative erstmals eine grosse Social-Media-Kampagne mit Kurzfilmen durch.

Während das klassische Fernsehen, die Zeitungen und auch das Radio laufend an Reichweite verlieren, knacken die Nutzerzahlen auf den sozialen Medien einen Rekord nach dem anderen.

Bereits ist mehr als ein Drittel der gesamten Weltbevölkerung auf sozialen Medien aktiv. Laut Facebook sind allein in der Schweiz aktuell rund 3,6 Millionen Personen auf Facebook angemeldet. Eine stolze Zahl, die auch im Wahlkampf und bei Abstimmungen nicht mehr ignoriert werden kann und darf.

Argumente schnell verbreiten
Richtig eingesetzt, können soziale Medien Botschaften und Argumente schnell und attraktiv verbreiten, dazu gibt es permanent die Möglichkeit zur Interaktion und zur Imagepflege. Ein weiterer Vorteil der sozialen Netzwerke ist eine geringere Abhängigkeit von den traditionellen Medien. Eine aktive und attraktive Präsenz auf den sozialen Medien ist daher für ein Unternehmen oder einen Verband in der heutigen Zeit unabdingbar geworden. Aus diesem Grund hat sich der HEV Baselland dazu entschieden, die Gegenkampagne «Nein zur Mieterverbandsinitiative» mit einer frischen und modernen Social-Media- Kampagne zu unterstützen.

Flug über das Baselbiet
In mehreren Kampagnenfilmen fliegt die Kamera über das Baselbiet und landet direkt in den Stuben diverser Baselbieter HEV Sektionsmitglieder. Die Protagonisten werden bei einer alltäglichen Tätigkeit im Haushalt gefilmt und präsentieren nebenbei ihre Argumente gegen die Mieterverbandsinitiative. Dabei entsteht ein schöner Flug über den Kanton Basel-Landschaft, also eine kleine «Tour de Baselbiet» mit den wichtigsten Argumenten gegen die Mieterverbandsinitiative mit ihren sturen Quoten.

Besuche bei HEV Mitgliedern
Besucht wird zum Beispiel Landrat und Gemeinderat Stefan Degen in Gelterkinden. Beim Spaghettikochen erklärt er, dass bei einer Annahme der Initiative keine klaren Kriterien definiert sind, wer genau von diesem, noch zu bauenden, günstigen Wohnraum profitieren soll. Die Gefahr sei daher gross, dass schlussendlich nicht die Mieter die am dringendsten auf bezahlbare Wohnungen angewiesen sind, profitieren, meinte Stefan Degen weiter.

Von Gelterkinden geht es nach Münchenstein auf einen Kaffee in die Küche der dortigen HEV Sektionspräsidentin und Landrätin Christine Frey. Sie lehnt die Initiative ab, weil sie absolut gegen staatlichen Zwang ist und in vielen grossen Städten die geforderte Quote von gemeinnützigem Wohnungsbau bereits erreicht sei.

In Bottmingen wartet Sven Marc Oppliger mit seinem Hauptargument gemütlich beim Cheminéefeuer. Das HEV-Baselland-Vorstandsmitglied erklärt in seinem Statement, dass die Bautätigkeit bei einer Annahme der Initiative vom Mieterverband sicher zurückgehen wird. Als Folge werden die Mieten steigen. Bei Vorstandsmitglied Rolf Blatter in Aesch bekommt zuerst die Katze ihr Essen serviert, danach erklärt der Landrat, dass die Initiative vor allem eines fördert: Die Bürokratie. Schlussendlich landet die Kamera im Büro eines weiteren HEV-Vorstandsmitglieds, jenem von Steven Schenk in Münchenstein. Dort erfährt man, dass der Geschäftsführer der Emil Frey AG eine Planwirtschaft im Wohnungsbau nicht als zielführend erachtet und bereits heute günstiger Wohnraum zur Verfügung steht. Schliesslich ist die Leerstandsquote bei Wohnungen bereits längere Zeit im Wachstum. Auf diese Problematik geht das Bonus-Video der Kampagne ein. Im Video sieht man leere Wohnungen und grosse Baustellen und zeigt so auf eine einfache Art und Weise die Thematik des bereits bestehenden Leerstandes auf.