• Herausforderndes Jahr für Feuerwehren

Herausforderndes Jahr für Feuerwehren

15.02.2021

Feuerwehr – Im vergangenen Jahr leisteten die Baselbieter Feuerwehren 3349 Einsätze mit funktionierendem Schutzkonzept. Die Homeoffice-Empfehlung wirkte sich positiv auf die Tagesverfügbarkeit aus.

Über 3000 Mal rückten die Baselbieter Feuerwehren im Jahr 2020 aus, retteten dabei 102 Menschen aus bedrohlichen Situationen und brachten 28 Tiere in Sicherheit.
Diverse Dachstockbrände, Brände in Firmen und auch einige ABC-Ereignisse (atomare, biologische und chemische Ereignisse), Tiefgaragenbrände sowie ein Grossbrand in Laufen und Elementarereignisse gehörten zum wesentlichen Einsatzgeschehen des vergangenen Jahres, wie die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung in einer Medienmitteilung Bilanz zieht.
Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren bleibt auch in Zeiten von Corona jederzeit sichergestellt. Durch Homeoffice war punktuell eine vorübergehende Verbesserung der Tagesverfügbarkeit der Feuerwehrleute festzustellen. Allerdings sind in der Aus- und Weiterbildung Defizite entstanden, die nun raschmöglichst aufgeholt werden müssen. Eine weitere Herausforderung sind die stetig steigenden Kosten für Personal, Material und Ausbildung, deren Finanzierung gesichert werden muss. Die Komplexität der Einsätze steigt, was hohe Anforderungen an die Feuerwehrleute stellt.

1962 Männer und 244 Frauen
Im Kanton Basel-Landschaft leisten 1962 Männer und 244 Frauen Feuerwehrdienst. Rund 25 sind vollamtliche Feuerwehrleute, die überwiegende Mehrheit aber Milizfeuerwehrleute. Die allermeisten leisten Dienst in Ortsfeuerwehren, die entweder für eine Gemeinde oder im Falle von Verbundsfeuerwehren für mehrere Gemeinden zuständig sind. Die Betriebsfeuerwehren leisten in grösseren Firmen oder in Arealen mit besonderen Gefahren ihren Einsatz. Die Stützpunktfeuerwehren leisten im ganzen Kantonsgebiet den Ergänzungseinsatz im Auftrag der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung mit Sondermitteln, wie z.B. Hubrettungsfahrzeugen, Auto-Drehleitern oder Grossfahrzeugen.

BGV