• Der Druck steigt weiter

Der Druck steigt weiter

15.03.2019

Präsidentenkonferenz – An der Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der Sektionen des HEV Baselland wurde deutlich, wie sehr der Druck auf die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer in den kommenden Monaten und Jahren noch steigen wird – die Sektionen bringen sich in Stellung.

Die Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der Sektionen des HEV Baselland vom 27. Februar 2019 in Liestal stand im Zeichen der vergangenen Abstimmungskampagnen. Diese waren für die Baselbieter Hauseigentümerinnen und -eigentümer von grosser Wichtigkeit.

So analysierte Präsident Christoph Buser das Resultat der Vorlage für den Landratskompromiss zur Mehrwertabgabe und sprach von einem Fotofinish: «Keine Massnahme im Rahmen der Kampagne war zu viel», hielt Christoph Buser fest. Es habe jede einzelne Aktivität benötigt, um am Schluss die Mehrheit von nur wenig mehr als 50 Prozent Ja-Stimmen zu gewinnen.

Massive Gegnerschaft
In seiner Analyse hielt der Präsident des HEV Baselland fest, dass es dem Verband gelungen sei, «gegen eine massive Gegnerschaft der Gemeinden und der Medien einen tollen Erfolg zu erreichen».

Aufgrund der Tatsache, dass die Gemeinden für die Finanzierung ihrer Gegenkampagne auch in den Steuertopf griffen, seien diese sehr gut mit Mitteln ausgestattet gewesen.

Finanzielle Herausforderung
«Finanziell war es für den HEV Baselland eine Herausforderung, dagegen zu halten», sagte Christoph Buser und betonte die Wichtigkeit aller Kampagnenmassnahmen. Dabei verwies er auf Social-Media-Aktivitäten – insbesondere die an den Info-Veranstaltungen gedrehten Filme, die Plakataktion und die in den Medien geschalteten Inserate.

«Das Abstimmungsergebnis ist ein wichtiges Signal für die weiteren anstehenden Geschäfte», sagte Buser. Dasselbe gelte für die grosse Zustimmung zum Gegenvorschlag zur Wohnkosten-Initiative (über 81%).

Mehr Handlungsspielraum
Um für künftige Kampagnen zugunsten der Wohneigentümerinnen und -eigentümer über mehr finanziellen Handlungsspielraum zu verfügen, empfahlen die anwesenden Sektionspräsidien die Schaffung eines Grund- und Wohneigentums-Schutzfonds (siehe Artikel unten). Denn der Druck auf das Wohneigentum im Baselbiet steigt weiter.
dan